„Abschied von Horno“ (Film)

2005, 100 Min, R. Gottfried Schwemmer, Deutschland, Eine Langzeitbeobachtung des alten, unter Denkmalschutzstehenden sorbischen Dorfes „Hornow“, das dem Braunkohletagebau zum Opfer fällt. Das Schicksal von Horno steht ebenso für das Verschwinden des gewachsenen dörflichen und naturnahen Lebens wie auch für die vom Aussterben bedrohte sorbische Sprache und Kultur. Der Dokumentarfilm untersucht, warum sich nicht nur …

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Hinten scheißt die Ente (Kurzfilm)

Nachdem die Kohle ihr Land aufgerissen hat, sollen sie nun den Seen und Golflandschaften der städtischen Neubesitzer weichen? Die Bauernfamilien Beutel und Jockel spielen aber kein Golf – ein Lausitzer Western. (Text: HFF) Filmformat Digibeta | Farbe / colour Drehbuch Thomas Wendrich Kamera Uwe Mann Ton Tilo Feinermann Schnitt Anja Neraal Ausstattung Thomas Prommersberger Musik …

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„Über der Kohle wohnt der Mensch“ (Film)

1997, 70 Minuten, Autor: Edmund Ballhaus Von der rasanten Industrialisierung in der Lausitz – einem bedeutenden Braunkohleabbaugebiet – ist insbesondere die dort bis heute lebende sorbische Minderheit betroffen. Nachdem inzwischen viele sorbische Dörfer dem Tagebau weichen mußten und weiterhin weichen müssen, stellt sich die Frage, wie sehr diese Entwicklung die Identität der genannten Bevölkerungsgruppe verändert …

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Abschiedsdisco (Spielfilm)

  1989, 90 Min, DDR, Rolf Losansky Der Abschied, den der 15-jährige Henning erlebt, ist mehr als das Ende der Kindheit. Sein Vater ist verantwortlich für die Beräumung des Tagebau-Vorfelds. Eine zerstörte Landschaft, ein Abrissdorf und darin Menschen, die sich widersetzen. Bis in die Nebenrollen erstklassig besetzter Coming-of-Age-Film und Dokument kritischen ökologischen Bewusstseins in der DDR. …

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„Rublak – Die Legende vom vermessenen Land“ (Film)

1983, Spielfilm, 60 Minuten, Literaturverfilmung, Regie: Konrad Herrmann Eine Trasse soll durch abgelegenes Lausitzer Bauernland verlegt werden. Landvermesser kündigen mit ihrer Arbeit bereits die „neue Zeit“ an. Auch an den Menschen geht das Geschehen nicht spurlos vorüber. Stilistisch eigenwilliger erster Spielfilm eines vom Dokumentarfilm kommenden Regisseurs. Die Geschichte wird als Gleichnis über das Verhältnis des …

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Struga – Bilder einer Landschaft (Kurz-Dokumentarfilm)

 1972, 27 Minuten, DDR, Kurz-Dokumentarfilm, Regie: Konrad Herrmann, Drehbuch: Anton Bruk (Konzept), Konrad Herrmann (Konzept), Kamera: Franz Ritschel, Schnitt: Ingrid Seidel, Musik: Jan Raupp, Länge: 27 min, Format: 35mm, Bild/Ton: s/w, Ton Inhalt: In poetischen Bildern zeigt Konrad Herrmann die Bedrohung des sorbischen Lebens durch den Braunkohleabbau und die Zerstörung der Heidelandschaft rund um das …

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„Wenn Jan und Lenka Hochzeit machen“ (Film)

1956, 18 Min, DDR,  Eine sorbische Hochzeit in Sabrodt, vor der Kulisse der Schornsteine des (damals gerade errichteten) Gaskombinats Schwarze Pumpe – und „ein Braunkohlekumpel ist als Schwiegersohn nicht unwillkommen“. Inhalt Der Braschka (Hochzeitsbitter) begleitet das Paar und die in Tracht erschienene Dorfgemeinschaft von der vorherigen Einladung und dem Anlegen der Brauttracht am Morgen bis …

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Im Spreewald. Ein Bild deutscher Heimat im Wechsel der Jahreszeiten (Fragment)

1927, Hubert Schonger. Dokumentarfilm. 585 m, Schwarzweiß, stumm. (10 min); P: Naturfilm Hubert Schonger. Ein Bild deutscher Heimat im Wechsel der Jahreszeiten. Etwa 100 km südöstlich von Berlin liegt ein Gebiet von eigenem Reiz: Der Spreewald. Im Trick wird die Lage des Spreewaldes in der Nähe von Berlin mit den Orten Lübben, Lübbenau, Alt-Zauche, Straupitz, …

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Bootsfahrt (Fragment)

1915, Oskar Barnack [?]. 2 min. Ansichten einer Bootsfahrt im Spreewald. Die Kamera folgt in subjektiver Perspektive einem Boot. Quelle: Wulff, Hans Jürgen: Sorbischer Film. Westerkappeln: DerWulff.de 2019 (Medienwissenschaft: Berichte und Papiere 186). DOI: https://doi.org/10.25969/mediarep/12820.

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