29.05.2026 ꟾ Filmprogramm „Woda a wizije“ / „Woda a wizije“ / „Wasser und Visionen“

 

veranstaltet vom 23. NEISSE NYSA NISA FILM FESTIVAL, in der Reihe „REGIONALIA“

Freitag, 29.05.2026, 19:00 Uhr
Steinhaus Bautzen, Steinstraße 37, 02625 Bautzen

Moderation / moderacija: Cosima Stracke-Nawka (Łužycafilm ꟾ Sorbisch-Deutsches Filmnetzwerk) und Patrick Weißig (Neissefilmfestival)

 

Im Rahmen der Reihe „Regionalia“ des Neisse-Filmfestivals präsentiert  das Filmprogramm „WODA A WIZIJE“ / WÓDA A WIZIJE / WASSER UND VISIONEN“ folgende Kurzfilme:

„DIE WENDISCHE SCHIFFAHRT“

2025, 32 Minuten, Dokumentation, Filmproduktion: Milenka Nawka, Roman Pernack

Obersorbisch und Deutsch mit deutschen Untertiteln

Gäste: Roman Pernack, Jan Cyž (anfragt)

Der zeitgenössische Komponist Juro Mětšk (1954-2022) zählt nicht nur bei den Sorben zu den bedeutenden Künstlern des 20. und 21. Jahrhunderts. Weitestgehend ungehört ist bisher seine Bühnenmusik: „Die wendische Schiffahrt“ zur gleichnamigen Tragikgroteske von Kito Lorenc (Uraufführung 1994). Eine filmische Dokumentation gibt erstmalig Einblicke in die Produktionsbedingungen für eine CD mit der Bühnenmusik als selbständige Einheit.

 

„ALS ES NOCH WASSERMÄNNER GAB“ / „JAKO ‘ŠĆE WÓDNI MUŽOJO BĚCHU“

DDR 1989 – 1990, 25 Minuten, Animationsfilm, Regie: Johannes (auch: Jan) Hempel

Obersorbisch mit deutschen Untertiteln

Gäste: Tomas Kreibich-Nawka, Sylke Laubenstein-Polenz

Der Wassermann möchte Hochzeitsbitter spielen. Deshalb bringt er – mit Missverständnissen und Fehlschlägen – die schöne Hanka und den Torfstecher Jan einander näher, sodass sie eine prächtige Hochzeit feiern können. (Quelle: Die Trick-Fabrik. DEFA-Animationsfilme 1955-1990)

Der zum sorbischen Filmerbe gehörende Animationsfilm aus dem DEFA-Studio für Trickfilme wurde bis 2025 auf Ober- und Niedersorbisch synchronisiert. Auch die Filmmusik musste dabei aufwendig rekonstruiert und neu eingespielt werden.

 

„SERBSKA UTOPIJA 3 – NOWAKI / NEULINGE“

2026, 30 Minuten, fiktionaler Kurzspielfilm, Mystik / Drama / SciFi, Drehbuch: Jana Filzhuth, Regie & Produktion: Erik Schiesko

Niedersorbisch mit deutschen Untertiteln

Gast: Erik Schiesko

Der Film führt uns in das Jahr 2038 in eine Lausitz, in der digitale Technologien, Erinnerung und Zukunft auf besondere Weise miteinander verschmelzen. Im Mittelpunkt steht eine junge Architektin, die eine umstrittene Vision entwickelt: einen sorbischen Freizeitpark auf dem Cottbuser Ostsee.

Im Anschluss Get together sowie ein Bücher- und Medientisch unseres Łužycafilm – Netzwerkes.